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Schwarz auf Weiß

Vergängliche Spuren im Sand

Ein inspirierender Schritt in ein neues Jahr: Fuerteventura – die Insel der Gegensätze. Sie lädt ein rohe Naturgewalten und die Kraft der Elemente zu erleben.

Von gemeinen Urlaubern als größter Strand der Welt bezeichnet, versteckt sich hinter Fuerteventura mehr als Sand und Stein. Schon einzelne Buchten unterscheiden sich wie Tag und Nacht. Je nach Lage besteht der Sand entweder aus weißen zerriebenen Muscheln oder aus schwarzem, erodierten Vulkangestein.

Sonnenstunden gibt es reichlich zu genießen und moderate Temperaturen, gerade in den Wintermonaten, laden zum Strandspaziergang im T-Shirt ein – wobei man sich nach einigen Minuten doch die Jacke überzieht um dem Wind und dem damit verbundenen Sandtreiben nicht zuviel freie Haut zu bieten.

Die Kanaren werden ja gerne die „Inseln des ewigen Frühlings“ genannt. Wobei sich diese Beschreibung auf Fuerteventura eher auf die Temperaturen als damit verbundenes Spriesen von Grünpflanzen bezieht.

Fuerteventura zählt wohl zu den kargsten Landstrichen der Kanaren, dabei geht gerade von dieser rauhen Natur eine besondere, magische Faszination aus. Kontemplative Stille mischt sich mit Geräuschen der Natur – man erlebt sich anders, purer und reduzierter.

Vereinzelte Palmenoasen wirken fast surreal in der felsigen Kulisse der Insel, und Oase ist auch hier nicht mit der hoffnungsvollen Idealvorstellung von saftigen Büschen und Blumen zu verwechseln.

Trotz der widrigen Lebensbedingungen, dem Sand, der wirklich jede Ecke der Insel beherrscht (selbst in der letzten Ecke des Hotelzimmerschrankes), haben die Spanier sich äußerst gut arrangiert.

Als Ziel für einen Kurzurlaub ist Fuerteventura allemal nicht nur eine Reise wert. Es gibt viel zu entdecken, viel zu genießen und auch viel loszulassen.

Zwischen das schwarz und weiß mischt sich nämlich viel grau auf der Insel und nicht alles ist nur schlecht oder nur gut, so nimmt man bei der Abreise nicht nur einige Erkenntnisse mit, sondern läßt auch Vorurteile zurück.

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